Archive for 2018

Subgenres des Actionfilms

Wie bei den meisten anderen Genres haben sich mit der Zeit auch aus dem Actionfilm Untergattungen entwickelt. Sie entsprangen durch die Kombination mit anderen Filmrichtungen und treffen somit eine größere Reichweite an Zuschauern.

Actionkomödie

Der dusselige Cop mit Kampfgeschick und Charme, der weiß, wie jede Situation zu retten ist und dennoch immer Platz für einen kleinen Witz schafft oder auch der Superheld im schrägen Kostüm – auch sie überzeugen mit ihrem unkonventiollem Stil die Mengen. Dabei ist es jedoch äußerst knifflig, die beiden überaus verschiedenen Genres zu einem erfolgreichen Werk zu verknüpfen. Es muss darauf geachtet werden, dass die Hauptfigur oder der Held nicht als zu naiv dargestellt wird um nicht in die Rolle des Losers zu rutschen. Dass diese Art von Actionfilm sich besonders beliebt macht, zeigt Moviepilot auf, wonach die Actionkomödie „Baby Driver“ zum besten Actionfilm des Jahres gekührt wurde.

Action Thriller

Als eines der beliebtesten Genres in der Filmindustrie zählt der Thriller. Die Spannung wird durch eine starke Identifikation mit der Hauptfigur und unvorhersehbarer Handlung erzeugt. Das Ziel ist es, dem Zuseher zu ermöglichen, durch die Augen des Hauptcharakters, der meist als Normalbürger dargestellt wird, zu sehen und zu fühlen.

Eine Kombination aus Action und Thriller beinhaltet die gewalttätigen Merkmale eines klassischen Actionfilms mit ein bisschen mehr Mystery und Nervenkitzel.

Sci-Fi Action

Zwischenweltliche Kriege, übernatürliche Kräfte, Raumschiffe und fortgeschrittenste Technologie: All das und mehr bietet die Sci-Fi Action. Sie spielt in einer zukünftigen, technisch-wissenschaftlich weit entwickelteren Welt und handelt meist von einem Helden auf Mission oder einem Kampf mit fremden Lebensformen und ist wohl einer der gängigsten Genrekombinationen. Alle die gerne in eine fremde und fiktive Welt mit abgespaceden Kulissen, Kampfgeräten und Kostümen eintauchen, sind mit diesem Subgenre gut versorgt.

Martial Arts

Blut, Schweiß,Tränen: Kein Martial Arts Film wäre erfolgreich ohne diesen Begriffe. Fehlen darf aber auch nicht der unbesiegbare Löwe, ob Bruce Lee, Jackie Chan oder aber auch Muay Thai Legende Tony Yaa. Handlung spielt in diesem Bereich des Aktiongenres wenig Rolle, der Fokus liegt eher auf die Kampfkunst ohne Waffen und unzähligen Fights in denen es heißt: Alles oder Nichts. Furchtlosigkeit, Talent, Willensstärke aber auch jahrelange Erfahrung sind Eigenschaften, durch die sich die Hauptfiguren auszeichnen und denen ist wirklich nichts anzuhaben. In einer Sonderform gibt es auch Western mit Martial Arts Elementen.

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Einführung

Sie lieben Furcht, blutrünstige Szenarien und schrille Musik in Kombination mit abschreckenden Bildern? Dann wird es heute wohl der Horrorfilm werden.

Einleitung

Die Anfänge des Horror-Genres reichen bis zum Beginn der Filmgeschichte zurück, und machten sich bereits bei Stummfilmen mit gruseligem und bizarrem Bühnenbild und einzigartiger Maskenbildung beliebt. Er ist einer der beliebtesten Filme, aus dem sich mit der Zeit mehrere Horror-Genres und Sub-Genres herausentwickelten. Mit ihnen entstand die Geburt von altbekannten Monstern wie Dracula oder Frankenstein , aber auch anderer altbekannter Fabelwesen.

Die Handlung hängt also vom jeweiligen Genre ab und basiert meist auf roher Gewalt, unheimlichen und unerklärlichen Ereignissen.

Charakteristik

Charakteristisch für das Horror-Genre sind angsteinflößende sowie unerklärliche Ereignisse. Diese finden zumeist in verlassenen Locations und Gebäuden wie Wäldern, Schlössern oder Kellern statt und beinhalten zumeist ebenfalls ein Fabelwesen oder eine Person der etwas unangenehmeren Sorte. Von Geistern und Zombies bis zu Vampiren und Werwölfen oder auch dem schlichten Psychopathen. Angefangen bei Gothic reicht es bis zum Kannibalismus und dem Exorzismus.

Charaktere

Über die Jahrzehnte prägten sich zahlreiche Charaktere von verschiedenen Horrorfilmen in unserem Gedächtnis. Diese sind in der Regel auch der Grund für die Beliebtheit eines Filmes und deren Erscheinung widerspiegelt oft menschliche und psychologische Ängste und führt uns in die tiefsten Abgründe der ausgefallenen Psyche der Drehbuchautoren. Denn diese wählen ihren Bösewicht bewusst. Er soll so grässlich und abwegig wie möglich sein und vor allem soll seine Identität in Erinnerung bleiben. So wurden Figuren wie Freddy Krüger, Jigsaw oder Michael Myers ins Leben gerufen, denn sie alle sind in ihrer Einzigartigkeit unverwechselbar.

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Gründe der Beliebtheit

Doch was genau ist es, dass uns Abends mit unserem Partner an das Sofa klammert und dazu bringt, einen Film zu sehen, dessen Sinn und Zweck es ist, Angst und Schrecken zu verbreiten und Gänsehaut zu erzeugen?

Die Psychologie hinter Horrorfilmen

Eine klare Antwort gibt es nicht, die diese Frage beantwortet. Jedoch sind Worte des Forschers und Psychologen Arthur Westermayr ein interessanter Ansatz: „Seit Anbeginn des menschlichen Gedanken wurde Angst mit Verachtung betrachtet.“

Nun, wenn wir diesem Zitat folgen hieße es Folgendes: das menschliche Wesen fürchtet Angst und es fürchtet Verachtung. Fazit: es stellt sich der Angst, um nicht verachtet zu werden, versucht also, die Furcht zu überwinden und darüber zu stehen. Schafft es dieses, so werden positive Emotionen im Organismus geweckt, die wiederum Selbstvertrauen schaffen. Viele Medizine machen ebenfalls diese Schlussfolgerung, Negatives zu genießen und Positives aus der Situation zu gewinnen. In Stresssituationen ist der menschliche Körper zu vielem fähig und das hat einen simplen Grund: Hormone. Der Körper schießt enorme Mengen an Adrenalin durch den Blutkreislauf und erhöht somit die Menge an Glukose sowie Stresshormonen. Nun, dabei kann es aber auch zu Erstarrung des Körpers kommen. Also wieso gefällt uns diese unbändige Angst so sehr? Einfach und alleine deswegen, weil kontrollierte Angst einen positiven Nervenkitzel herbeirufen kann.

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